Geschichte
Der Hockey Club Bozen ist einer der traditionsreichsten Sportvereine des gesamten Alpenraumes.
Nach der Gründung im Jahre 1933 spielten die Pioniere dieser faszinierenden Sportart noch auf einer Natureisbahn, die mit viel Mühe von ihnen selbst gepflegt wurde. Schon zu Gründerzeiten lockten die ersten Eishockeyspiele eine für damalige Verhältnisse beträchtliche Zuschauerzahl an. Klirrende Kälte und teils beschwerliche Anmarschwege konnten die Zuschauer kaum von diesen Ereignissen abhalten. In Bozen gastierten die damaligen Größen des mitteleuropäischen Eishockeys; Mannschaften aus der Schweiz, Deutschland und Österreich gaben sich die Klinke in die Hand. Der gute internationale Ruf, den der HC Bozen heute genießt, hat seine Wurzeln bereits in dieser Zeit.
1953 machte der HC Bozen mit Übersiedlung in die Messehalle mit ihrer Kunsteisbahn einen großen qualitativen Sprung. 40 Jahre lang wurde dort Eishockeygeschichte geschrieben. 11 der 18 Meisterfeiern hatte die alt-ehrwürdige Messehalle gesehen, die anderen 7 Titel wurden in der modernen „Eiswelle", so der Name der neuen Eishalle, die eigens für die Eishockeyweltmeisterschaft 1994 erbaut wurde, errungen. Eines wurde von der alten in die neue Eishalle allerdings mitgenommen: das sprichwörtliche „Bozner Herz". Der HC Bozen ist das Aushängeschild des italienischen Eishockeys. Auf der internationalen Bühne erlebte der HC Bozen 1994 mit dem Sieg im „6 Nationen Turnier" seinen sportlichen Höhepunkt. Der gute Ruf des Rekordmeisters ebnete den Weg zum Engagement von Spielerpersönlichkeiten wie Ron Chipperfield, Mark Pavelich, Mark Napier, Kent Nilsson und Gates Orlando, um nur einige zu nennen, Spieler, die einen klingenden Namen auch in der besten Liga der Welt, der nordamerikanischen Profiliga NHL haben. Selbst Jaromir Jagr, einer der besten Eishockeyspieler aller Zeiten, gab in Bozen ein Gastspiel. Sein Auftritt zählt zu den Sternstunden des HC Bozen, die sich wie folgt resümieren lassen:
Sportliche Erfolge










