{"id":25694,"date":"2018-11-06T23:06:10","date_gmt":"2018-11-06T22:06:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hcb.net\/?p=25694"},"modified":"2018-11-07T00:01:25","modified_gmt":"2018-11-06T23:01:25","slug":"bozen-ohne-chance-skoda-plzen-siegt-in-der-eiswelle-mit-61","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/bozen-ohne-chance-skoda-plzen-siegt-in-der-eiswelle-mit-61\/","title":{"rendered":"Bozen ohne Chance \u2013 Skoda Plzen siegt in der Eiswelle mit 6:1"},"content":{"rendered":"<p>Heute war es endlich soweit: der HCB S\u00fcdtirol Alperia schrieb bereits durch das Erreichen des Achtelfinales Geschichte, denn erstmals in der Vereinsgeschichte bestritten die Wei\u00dfroten ein Match auf so hohem Niveau. Auf dem Papier sollte der HC Skoda Plzen ein \u00fcberm\u00e4chtiger Gegner f\u00fcr die Foxes sein, denn die Tschechen hatten ihre Gruppe ohne Niederlage beendet, doch Bozen glaubte an seine Chance. Die fast 5000 Zuschauer, darunter auch ca. 50 Schlachtenbummler aus Tschechien, feuerten das eigene Team immer wieder frenetisch an, doch Bozen spielte gegen eine \u00fcberm\u00e4chtige Mannschaft, die in allen Belangen \u00fcberlegen war.<\/p>\n<p>Bozens Coach Kai Suikkanen konnte aus dem Vollen sch\u00f6pfen, der gesamte Kader stand ihm zur Verf\u00fcgung, auch die im Match gegen Fehervar abwesenden Blunden und Rowley. Als \u00fcberz\u00e4hliger Spieler nahm Massimo Carozza auf der Trib\u00fcne Platz, ins Tor kehrte wieder Leland Irving zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Traumeishockey bereits im ersten Abschnitt: die G\u00e4ste waren vor allem eisl\u00e4uferisch und stocktechnisch eine Augenweide, die Foxes hielten gut dagegen und lie\u00dfen sich auch nicht von der doppelten F\u00fchrung der G\u00e4ste nach sieben Minuten beeindrucken. Gleich zu Beginn kam Findlay frei zum Schuss, dann wurde das Spiel f\u00fcr einige Minuten unterbrochen: zuerst musste ein Loch auf der Eisfl\u00e4che zugestopft werden, dann prallte Kratena ohne Fremdverschulden an die Bande und musste vom Eis. Nach vier Minuten kam Frigo nach einer sch\u00f6nen Aktion aus der Tiefe von Rowley zum Schuss, Milchakow deckte die kurze Ecke ab, auf der Gegenseite unterlief Eberle einen Spielaufbau der Foxes und legte f\u00fcr den freistehenden Allen auf, der Irving zum ersten Mal das Nachsehen gab. Nach weiteren drei Minuten klingelte es abermals im Bozner Kasten: ein Fehler von Marchetti l\u00f6ste einen Konter der Tschechen aus, die Scheibe gelangte \u00fcber Kratena zu Kodytek, Irving konnte nur kurz abwehren und Indrak verwertete den Rebound. Die vielleicht beste Gelegenheit im ersten Drittel hatte Crescenzi alleine vor Milchakow, er vers\u00e4umte aber den g\u00fcnstigen Augenblick f\u00fcr den Abschluss. Die Linie Kuparinen, Frigo und Petan war im Anschluss zu verspielt und die Chance war dahin. Beim ersten Powerplay des Spieles zugunsten der G\u00e4ste errichtete Irving eine undurchdringbare Mauer, auf der Gegenseite kam Bozen im Powerplay zu keiner einzigen Schussgelegenheit.<\/p>\n<p>Das fr\u00fche Anschlusstor auf Rebound von Alex Petan nach knapp drei Minuten lie\u00df bei den Foxes die Hoffnung aufkommen, an den Gegner wieder heranzukommen. Es war nur ein Strohfeuer, denn Plzen dr\u00fcckte sofort auf das Tempo und zeigte, aus welchem Holz sie geschnitzt sind: hohes Forechecking, sch\u00f6ne Spielz\u00fcge, immer einen Schritt schneller und exzellentes Stockhandling, der Gegner g\u00f6nnte dem HCB S\u00fcdtirol Alperia praktisch keine Verschnaufpause. Auch in einer doppelten \u00dcberzahl von einer Minute lie\u00df Plzen nur einen Schuss von Insam aus dem Slot zu, den sich der Torh\u00fcter der Tschechen mit der Fanghand schnappte. Die G\u00e4ste m\u00fcnzten ihre \u00dcberlegenheit in drei Tore um, eines sch\u00f6ner herausgespielt als das andere, zwei Mal durch Indrak, w\u00e4hrend Gulas den dritten Treffer mit einer sehenswerten Einzelaktion beisteuerte. Bozen hielt mit einem Volleyschuss von Frank auf Zuspiel von Deluca dagegen, Petan verzog einen R\u00fcckpass von Kuparinen und Crescenzi vergab aus aussichtsreicher Position.<\/p>\n<p>Das Spiel war gelaufen und Coach Suikkanen tauschte im Schlussabschnitt den Torh\u00fcter aus: f\u00fcr Irving kam Jake Smith, der wieder eine fehlerlose Darbietung zeigte, auch Glira und Schweitzer erhielten Eiszeit. Smith setzte sich mit mehreren Big Saves in den Mittelpunkt, musste aber bei einem unwiderstehlichen Sololauf von Straka kapitulieren. Den H\u00f6hepunkt setzten allerdings Frank und Allen mit einem Fight, der keinen Sieger brachte, f\u00fcr beide war allerdings das Match vorzeitig zu Ende. Der HCB S\u00fcdtirol bem\u00fchte sich, zumindest einen weiteren Treffer zu landen, so scheiterte Crescenzi bei einem Konter, Insam schoss den gegnerischen Goalie aus kurzer Distanz an, Glira spielte Blunden mit einem Lochpass herrlich vor Milchakow frei, der tschechische Goalie versperrte ihm den Weg, Frigo gelang auch nicht der Abschluss nach sch\u00f6ner Kombination mit Kuparinen und Petan. Das Publikum zollte nach Spielende beiden Teams frenetischen Applaus und bedankte sich auch bei den G\u00e4sten f\u00fcr einen unvergesslichen Hockeyabend.<\/p>\n<p>Das R\u00fcckspiel findet am 20. November in Plzen statt. F\u00fcr die Foxes geht es nun f\u00fcr ein paar Tage in die wohlverdiente internationale Pause, das n\u00e4chste Match steigt am Dienstag, 13. November, in der Messehalle von Dornbirn mit Spielbeginn um 19,15 Uhr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>HCB S\u00fcdtirol Alperia \u2013 HC Skoda Plzen 1:6 <\/strong>(0:2 \u2013 1:3 \u2013 0:1)<\/p>\n<p><strong>Die Tore:<\/strong> 04:28 Conor Allen (0:1) \u2013 06:52 Miroslav Indrak (0:2) \u2013 22:41 Alex Petan (1:2) \u2013 25:08 Miroslav Indrak (1:3) \u2013 32:03 Milan Gulas (1:4) \u2013 38:48 Miroslav Indrak (1:5) &#8211; \u00a049:22 Petr Straka (1:6)<\/p>\n<p><strong>Schiedsrichter: <\/strong>\u00a0Piechaczek\/Rohatsch \u2013 Pardatscher\/Schauer<br \/>\n<strong>Zuschauer:<\/strong> 4850<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war es endlich soweit: der HCB S\u00fcdtirol Alperia schrieb bereits durch das Erreichen des Achtelfinales Geschichte, denn erstmals in der Vereinsgeschichte bestritten die Wei\u00dfroten ein Match auf so hohem Niveau. 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