{"id":2686,"date":"2010-08-31T00:00:00","date_gmt":"2013-12-19T08:37:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/hc-bozen-antwortet-auf-die-kritik-des-hc-eppan\/"},"modified":"2017-03-22T15:05:32","modified_gmt":"2017-03-22T14:05:32","slug":"hc-bozen-antwortet-auf-die-kritik-des-hc-eppan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/hc-bozen-antwortet-auf-die-kritik-des-hc-eppan\/","title":{"rendered":"HC Bozen antwortet auf die Kritik des HC Eppan"},"content":{"rendered":"<p>In Bezugnahme auf die vom HC Eppan ver\u00f6ffentlichte Meldung zur Beendigung des Farm-Team-Abkommens mit dem HC Bozen am 29. August 2010, m\u00f6chte die Vereinsf\u00fchrung des Bozner Eishockey-Klubs zu einigen Punkten die vom Eppaner Pr\u00e4sidenten Reinhard Zublasing nur wage beschrieben wurden, Stellung nehmen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Sommermonaten haben sich die beiden Vereinsspitzen zwei Mal zu einem Ideenaustausch getroffen. Bei der ersten Sitzung wurde vereinbart, dass die drei jungen Bozner Unterkofler, Virzi und Peiti f\u00fcr den HC Eppan auflaufen werden. Im Gegenzug sollten die Eppaner Fabris, R\u00f6ggl, Waldner und Ebner bei Bedarf am Training und Spielbetrieb des HC Bozen teilnehmen lassen. Zudem sollte dem Rekordmeister stets einer der beiden Torh\u00fcter Demetz oder Pichler zur Verf\u00fcgung stehen. In diesem Zusammenhang wurde zwischen den Vereinen auch eine Spesendeckung f\u00fcr den Einsatz der Torh\u00fcter abgesprochen. <\/p>\n<p>Bei einer weiteren Sitzung bestand der Pr\u00e4sident des HC Eppan pl\u00f6tzlich darauf, dass Thomas Pichler die Rolle des zweiten Torwarts beim HC Bozen einnehmen und Mark Demetz nur bei au\u00dfergew\u00f6hnlichen Situationen f\u00fcr die Wei\u00df-Roten auflaufen solle. Bei einer weiteren Versammlung wurde in der Torh\u00fcter-Causa nicht weiter ins Detail gegangen.  <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Erst nach mehreren Wochen in denen einige interne Diskussionen durchgef\u00fchrt wurden, kam es zu einem weiteren Treffen, bei dem auch die sportliche Leitung beider Klubs die gegenseitigen Bed\u00fcrfnisse auf den Tisch legten. Bald wurde klar, dass den Nachwuchsspielern aufgrund der d\u00fcnnen Spielerdecke beim HCB ein enormer Aufwand zwischen Spielen in der A1 und der A2 bevorstehen w\u00fcrde. Um dies zu umgehen, hat der Rekordmeister entschlossen, mit Anton Bernard einen zehnten St\u00fcrmer unter Vertrag zu nehmen. Bei der Torh\u00fcterfrage, betonten die Vereinsverantwortlichen des HC Bozen indes erneut, dass man sich bei einer Verletzung von Stammtorh\u00fcter Matt Zaba die Freistellung von Mark Demetz erwarte. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde ein m\u00f6gliches Engagement von G\u00fcnther Hell erw\u00e4hnt und Reinhard Zublasing mitgeteilt, dass man ihn \u00fcber einen eventuellen Vertragsabschluss mit dem ehemaligen Bozner Torh\u00fcter in Kenntnis setzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter entschloss sich der HC Bozen zur Verpflichtung von G\u00fcnther Hell, um sich auf der Torh\u00fcterposition jene Routine zu sichern, die ansonsten eben nur Mark Demetz bieten h\u00e4tte k\u00f6nnen. Zudem sprachen drei weitere Argumente f\u00fcr ein Engagement von Hell: Zum einen wurde dem Klub die M\u00f6glichkeit geboten, einen Spieler aus Bozen und somit der Heimatstadt des Vereins unter Vertrag zu nehmen &#8211; zum anderen ist G\u00fcnther Hell in der Lage, dauerhaften Druck auf Zaba auszu\u00fcben und diesen somit zu Bestleistungen zu treiben. Hinzu kommt, dass man auch in den Playoffs auf Hell bauen kann. Dies w\u00e4re bei Demetz fraglich gewesen, da er in jener Saisonphase f\u00fcr Eppan und Bozen bis zu sechs Spiele in der Woche absolvieren h\u00e4tte m\u00fcssen. Gemeinsam mit Trainer Adolf Insam sind wir zum Entschluss gekommen, dass drei Torh\u00fcter f\u00fcr zwei Mannschaften \u00fcber eine ganze Saison hinweg nicht ausreichen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Als diese Entscheidung dem Pr\u00e4sidenten des HC Eppan mitgeteilt wurde, informierte dieser wiederum die Wei\u00df-Roten, dass der Vorstand der \u00dcberetscher entschlossen habe, das Kooperationsabkommen zwischen den beiden Vereinen zu beenden. Daraus schlie\u00dfen die Verantwortlichen des HC Bozen, dass es den Eppanern in dieser Zusammenarbeit vorwiegend um finanzielle Vorteile f\u00fcr ihren Klub ging. Zumal sich der HCB laut erstem Abkommen dazu bereit erkl\u00e4rt hatte, einen gro\u00dfen Teil der Kosten f\u00fcr die beiden Torh\u00fcter des HC Eppan zu \u00fcbernehmen, obwohl diese Bozen nur beschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung gestanden h\u00e4tten. Dazu w\u00e4ren mit Demetz, Unterkofler, Virzi und Peiti vier Spieler, dessen Transferrechte eigentlich im Besitz des HC Bozen sind, kostenlos f\u00fcr den Serie-A2-Meister aufgelaufen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Neben dem Scheitern des Farm-Team-Abkommens muss der HC Bozen nun auch den Verlust von Trainingsm\u00f6glichkeiten hinnehmen, denn der HC Eppan hat dem Rekordmeister die Benutzung der Eishalle im \u00dcberetsch untersagt. Dies, obwohl dem Verein aus der Landeshauptstadt die Trainingsm\u00f6glichkeit in Eppan bis zur Bereitstellung der Eiswelle am 10. Oktober zugesichert wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Bezugnahme auf die vom HC Eppan ver\u00f6ffentlichte Meldung zur Beendigung des Farm-Team-Abkommens mit dem HC Bozen am 29. August 2010, m\u00f6chte die Vereinsf\u00fchrung des Bozner Eishockey-Klubs zu einigen Punkten die vom Eppaner Pr\u00e4sidenten Reinhard Zublasing nur wage beschrieben wurden, Stellung nehmen. 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