{"id":3283,"date":"2012-08-13T00:00:00","date_gmt":"2013-12-24T15:38:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/der-hc-bozen-geht-heuer-neue-wege\/"},"modified":"2017-03-22T15:13:26","modified_gmt":"2017-03-22T14:13:26","slug":"der-hc-bozen-geht-heuer-neue-wege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/der-hc-bozen-geht-heuer-neue-wege\/","title":{"rendered":"Der HC Bozen geht heuer neue Wege"},"content":{"rendered":"<p>Der italienische Eishockey-Rekordmeister setzt in der kommenden Saison 2012\/13 voll auf die einheimischen Spieler. Und er will mit seinen \u00e4u\u00dferst vorteilhaften Abo-Preisen wieder so viele Fans als m\u00f6glich in die Eiswelle locken. Das sind die beiden Eckpunkte des Jahresprogramms, das der HC Bozen am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz im Restaurant \u201eCascade\u201c vorgestellt hat.<\/p>\n<p>In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten will der HC Bozen neue Wege gehen und damit den anderen Eishockeyvereinen in S\u00fcdtirol und Italien als Beispiel gelten. \u201eWir standen heuer vor der Entscheidung die Profimannschaft aufzulassen, oder v\u00f6llig neue Wege zu gehen. Wir haben uns im Vorstand f\u00fcr die zweite Variante entschieden. Obwohl man heuer sechs Ausl\u00e4nder einsetzen darf, werden wir diesen Rahmen nicht zur G\u00e4nze aussch\u00f6pfen. Wenn wir einen Ausl\u00e4nder holen, dann muss es ein richtig guter Spieler sein. Wir gehen davon aus, dass wir vier Transferkartenspieler zu uns holen werden\u201c, sagte HCB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dieter Knoll.<\/p>\n<p>Der HC Bozen wolle im kommenden Sportjahr voll auf die einheimischen Spieler setzen. \u201eWir haben alle Vertr\u00e4ge mit unseren zehn einheimischen Spielern verl\u00e4ngert und mit Markus Gander, Peter Wunderer und Federico Gilmozzi drei junge Spieler aus der Region unter Vertrag genommen. Wir sind \u00fcberzeugt davon, dass wir auch mit weniger Ausl\u00e4ndern konkurrenzf\u00e4hig sein k\u00f6nnen, wenn es uns gelingt, richtige Kracher zu uns zu holen\u201c, so Knoll weiter.<\/p>\n<p><strong>Spieler verzichten auf einen Teil ihres Entgelts<\/strong><\/p>\n<p>Die einheimischen Spieler sind nicht nur das Ger\u00fcst in der kommenden Saison, sie haben auch einen wirtschaftlichen Beitrag zum Fortbestand des HC Bozen geleistet. Freiwillig verzichteten Zisser, Walcher &amp; Co. auf einen Teil ihres Gehalts. \u201eDer Vorstand ist zu uns herangetreten und hat uns sein Projekt erkl\u00e4rt. Au\u00dferdem wurden wir \u00fcber die wirtschaftlichen Schwierigkeiten unterrichtet und wurden gebeten, auf einen Teil unseres Gehalts zu verzichten. Wir sind dann als Spieler zusammengesessen und haben uns \u2013 trotz finanzieller Einbu\u00dfen und anderer Angebote \u2013 entschieden in Bozen zu bleiben\u201c, sagte Kapit\u00e4n Alexander Egger.<\/p>\n<p>Der HCB sei der renommierteste Klub Italiens, Bozen eine wundervolle Stadt. In der Mannschaft habe im Vorjahr eine tolle Stimmung geherrscht. \u201eDiese tolle Stimmung hat wesentlich zum Gewinn des 19. Meistertitels beigetragen. Deshalb nehmen wir die Einschnitte in Kauf\u201c, fuhr Egger fort.<\/p>\n<p><strong>Trainerfrage noch offen<\/strong><\/p>\n<p>Noch keinen Vollzug meldete Dieter Knoll indessen in der Trainerfrage. Es soll Gespr\u00e4che mit Meistercoach Adolf Insam und seinem Kurzzeit-Assistenten Brian McCutcheon gegeben haben, doch eine Einigung wurde bislang noch nicht erzielt. \u201eBei McCutcheon ist das Problem, dass er seinen Sohn gerne bei uns unterbringen m\u00f6chte. Mark ist ein guter, sympathischer Kerl und wenn wir mit sechs Ausl\u00e4ndern spielen w\u00fcrden auch sicher ein Thema. Aber so brauchen wir Spieler mit noch besseren technischen F\u00e4higkeiten\u201c, erkl\u00e4rte Knoll. <\/p>\n<p>Klarheit in der Trainerfrage soll es jedenfalls bis zum 20. August geben, wenn der Vorstand des HC Bozen das n\u00e4chste Mal zusammentrifft. Am 14. September wird der Rekordmeister dann seinen gesamten Kader und den Trainer der \u00d6ffentlichkeit vorstellen.<\/p>\n<p><strong>Dauerkarten wesentlich gesenkt<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00dfe Einschnitte nahm der Vorstand der Talferst\u00e4dter bei den Preisen der Dauerkarten vor. So kostet das Abo f\u00fcr den Grunddurchgang der Meisterschaft 90 Euro, was etwas mehr als vier Euro pro Partie entspricht. Im Vorjahr lag der Preis noch bei 250 Euro pro Dauerkarte. \u201eUnser Ziel ist es, dass wir mindestens 2000 Abos verkaufen und die Eiswelle heuer von Beginn der Saison f\u00fcllen. Wir wollen die Fans an den HC Bozen binden\u201c, gab Knoll ein ehrgeiziges Ziel vor.<\/p>\n<p>F\u00fcr Play-Off-Partien zahlen Dauerkartenbesitzer 14 Euro pro Partie. Einzeltickets kosten im Grunddurchgang zehn, w\u00e4hrend der Play-Off-Phase 22 Euro. \u201eIn Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten wollten wir ein Zeichen setzen und den Familien entgegen kommen\u201c, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Das erste Pflichtspiel der Saison bestreitet der HC Bozen am 18. September mit dem Supercup-Match gegen Pokalsieger Cortina. Zwei Tage sp\u00e4ter beginnt die Serie A im italienischen Eishockey.<\/p>\n<p><strong>IM PDF-ANHANG ALLE SPIELER IM PORTRAIT<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der italienische Eishockey-Rekordmeister setzt in der kommenden Saison 2012\/13 voll auf die einheimischen Spieler. Und er will mit seinen \u00e4u\u00dferst vorteilhaften Abo-Preisen wieder so viele Fans als m\u00f6glich in die Eiswelle locken. Das sind die beiden Eckpunkte des Jahresprogramms, das der HC Bozen am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz im Restaurant \u201eCascade\u201c vorgestellt hat. 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