{"id":3303,"date":"2012-04-10T00:00:00","date_gmt":"2013-12-24T16:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/bozen-gewinnt-erneut-in-bruneck-pustertal-32-nach-verlaengerung-besiegt\/"},"modified":"2017-03-22T15:13:43","modified_gmt":"2017-03-22T14:13:43","slug":"bozen-gewinnt-erneut-in-bruneck-pustertal-32-nach-verlaengerung-besiegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/bozen-gewinnt-erneut-in-bruneck-pustertal-32-nach-verlaengerung-besiegt\/","title":{"rendered":"Bozen gewinnt erneut in Bruneck: Pustertal 3:2 nach Verl\u00e4ngerung besiegt"},"content":{"rendered":"<p>Das dritte Finalspiel zwischen dem HC Pustertal und dem HC Bozen war an Spannung kaum zu \u00fcbertreffen. Am Ende, nach 70 Spielminuten, verlie\u00dfen die Wei\u00df-Roten das Eis als Sieger. Bozen setzte sich 3:2 nach Verl\u00e4ngerung durch: Knackstedt und Sharp hatten den Rekordmeister mit 2:0 in F\u00fchrung gebracht, Pustertal konnte dann aber mit Magan und Oberrauch ausgleichen. Den entscheidenden Treffer erzielte Giliati in der 69.58 Minute in \u00dcberzahl. Bozen f\u00fchrt nun in der Best-of-seven-Serie mit 3:0 und hat vier Match-B\u00e4lle. Den ersten bereits am Donnerstag um 20.30 Uhr in der Eiswelle.<\/p>\n<p>Bei Pustertal schickte Coach Kivel\u00e4 Ryan Watson als \u00fcberz\u00e4hligen Ausl\u00e4nder auf die Trib\u00fcne und gab Olivier Magnan den Vorzug, w\u00e4hrend Willeit aufgrund von Darmproblemen au\u00dfer Gefecht war. Bozen musste Josh Meyers vorgeben, w\u00e4hrend Derek Edwardson aufgestellt wurde.<\/p>\n<p>In der \u00fcberquellenden Leiter Solar Arena in Bruneck ging es von der ersten Sekunde an richtig zur Sache. Zun\u00e4chst zwang zwei Mal David Ling den Bozner Torh\u00fcter Zaba zu einer Glanzparade, ehe Matt Kelly den Goalie der F\u00fcchse pr\u00fcfte. Auf der Gegenseite war Str\u00f6mberg mit dem Beinschoner nach einem Harjula-Schuss auf dem Posten, ehe Knackstedt den Rebound nicht im Tor unter brachte, nachdem er einen Gegner bereits aussteigen hatte lassen. Auch danach blieb der Rhythmus hoch und die Hausherren hatten das erste Power Play des Abends (Ambrosi sa\u00df auf der Strafbank), konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Kaum waren die F\u00fcchse wieder vollz\u00e4hlig, pr\u00fcfte Enrico Dorigatti den Pusterer Goalie Str\u00f6mberg mit einem Schuss, den dieser jedoch abwehren konnte. Danach verflachte die Partie ein klein wenig: Pustertal kontrollierte den Puck, doch die Bozner Abwehr stand sicher. Auch jeweils zwei Power-Play-Situationen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Dann, 31 Sekunden vor der ersten Sirene, fiel die F\u00fchrung f\u00fcr die G\u00e4ste wie aus heiterem Himmel. Giliati z\u00fcndete auf der linken Seite den Turbo, passte die Scheibe in die Mitte, wo Knackstedt direkt abzog. F\u00fcr den 23-j\u00e4hrigen Kanadier war es bereits das 10. Play-Off-Tor. Mit diesem knappen Vorsprung f\u00fcr die Wei\u00df-Roten ging es in die Kabinen.<\/p>\n<p>Auch im zweiten Drittel wurde ein tolles Eishockey zelebriert. Scandella hatte nach nicht einmal zwei Minuten das Pech gepachtet, als er den Puck an das Kreuzeck knallte. In Unterzahl st\u00fcrmte wenig sp\u00e4ter Joe Jensen auf das von Zaba geh\u00fctete Tor los, doch Borgatello konnten ihn gerade noch abfangen. Die Aktion lief weiter und auf der Gegenseite schlug der ber\u00fcchtigte erste Block der Talferst\u00e4dter zu. Knackstedt legte die Scheibe von der rechten Seite in die Mitte auf MacGregor Sharp, der sich nicht zwei Mal bitten lie\u00df. 2:0 f\u00fcr die G\u00e4ste nach 26.06 Minuten. Der zweite Gegentreffer schockte die Hausherren aber keinesfalls, im Gegenteil. Nun spielten die Pusterer noch befl\u00fcgelter und in der 28.49 Minute durften auch sie jubeln, nachdem sie einen wahren Sturmlauf auf Zaba er\u00f6ffnet hatten. Ausgerechnet Olivier Magnan war es, der dem schier unbezwingbaren Bozner Goalie das Nachsehen gab und den dritten Abpraller nach Sch\u00fcssen von Crepaz und Tauber verwertete. Danach aber wieder das gewohnte Bild. Die Pusterer Angreifer best\u00fcrmten das Bozner Geh\u00e4use, doch am Ende blieb immer Zaba der Sieger. So hatten Jensen, Kelly, Bona, Scandella und Cullen den Torjubel schon auf den Lippen. Die letzte Chance geh\u00f6rte dann den im zweiten Drittel weitgehen blassen G\u00e4sten. Knackstedt war es, der Str\u00f6mberg zu einer Gro\u00dftat zwang. Mit der 2:1-F\u00fchrung f\u00fcr die Wei\u00df-Roten ging es in die Kabinen.<\/p>\n<p>Der dritte Spielabschnitt verlief zun\u00e4chst sehr ausgeglichen, ehe Pustertal das Zepter wieder in die Hand nahm. Nachdem dann auch noch die W\u00f6lfe mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnten, klingelte es im Kasten von Zaba. Diesmal war es Max Oberrauch, der dem Bozner Torh\u00fcter mit einem satten Schuss das Nachsehen gab. Nach dem Ausgleich spielte Bozen zwei Mal mit einem Mann mehr (zehn Sekunden sogar f\u00fcnf gegen drei), doch Harjula und McCutcheon konnten aus ihren Chancen kein Kapital schlagen. In der 50. Spielminute h\u00e4tte Knackstedt die G\u00e4ste in F\u00fchrung bringen k\u00f6nnen, doch der Pfosten verw\u00e4hrte ihm in Unterzahl den Torerfolg. Danach blieb die Partie schnell, doch Z\u00e4hlbares kam nicht heraus. So ging es in die Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Auch dort bissen sich Oberrauch und Co. An der Bozner Abwehr immer wieder die Z\u00e4hne aus. Zu allem \u00dcberfluss musste in der 70. Minute Magnan nach einem Bodycheck mit einer Zeitstrafe vom Eis und jetzt schlugen die G\u00e4ste eiskalt zu. Insam setzte seine erste Sturmreihe mit Alexander Egger ein und Giliati netzte nach herrlicher Knackstedt-Vorarbeit ein und bescherte den Boznern den vielumjubelten Sieg (69.58). Es war \u00fcbrigens der elfte Erfolg der Wei\u00df-Roten im Play Off in Folge. Damit ist die Insam-Truppe in der K.O.-Runde noch immer unbesiegt.<\/p>\n<p><strong>W\u00f6lfe Fiat Professional Pustertal &#8211; HC Bozen 2:3 n.V. (0:1, 1:1, 1:0, 0:1)<\/strong><\/p>\n<p><strong>W\u00f6lfe Fiat Professional Pustertal<\/strong>: Mikko Stromberg (Hannes Hopfgartner); Matt Kelly, Armin Helfer, Olivier Magnan, Armin Hofer, Fredrik Persson, Christian Mair; Giulio Scandella, David Ling, Max Oberrauch, Joe Jensen, Joseph Cullen, Patrick Bona, Lukas Crepaz, Nate Di Casmirro, Lukas Tauber, Thomas Erlacher, Viktor Schweizer<br \/>Trainer: Teppo Kivel\u00e4<\/p>\n<p><strong>HC Bozen<\/strong>: Matt Zaba (G\u00fcnther Hell); Brandon Rogers, Alexander Egger, Christian Borgatello, Andrea Ambrosi, Daniel Fabris; Stefano Giliati, Jordan Knackstedt, Mac Gregor Sharp, Marco Insam, Anton Bernard, Mark McCutcheon, Christian Walcher, Stefan Zisser, Tuomo Harjula, Enrico Dorigatti, Federico Demetz, Derek Edwardson<br \/>Trainer: Adolf Insam<\/p>\n<p><strong>Schiedsrichter<\/strong>: Claudio Pianezze und Thomas Gasser (Fabrizio DeToni und David Tschirner)<\/p>\n<p><strong>Tore<\/strong>: 0:1 Jordan Knackstedt (19.29), 0:2 MacGregor Sharp (26.06), 1:2 Olivier Magnan (28.49), 2:2 Max Oberrauch (43.24), 2:3 Stefano Giliati (69.58)<\/p>\n<p><strong>Strafminuten<\/strong>: Pustertal 14 &#8211; Bozen 12<\/p>\n<p><strong>Torsch\u00fcsse<\/strong>: Pustertal 36 &#8211; Bozen 33<\/p>\n<p><strong>Zuschauer<\/strong>: 2050<\/p>\n<p><strong>Der HC Bozen f\u00fchrt in der Best-of-seven-Serie mit 3:0-Siegen (3:2, 2:1, 3:2 n.V.)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das dritte Finalspiel zwischen dem HC Pustertal und dem HC Bozen war an Spannung kaum zu \u00fcbertreffen. 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