{"id":3446,"date":"2014-03-28T21:22:12","date_gmt":"2014-03-28T21:22:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/der-hcb-suedtirol-kann-den-ersten-matchpuck-nicht-nutzen\/"},"modified":"2017-03-22T15:15:49","modified_gmt":"2017-03-22T14:15:49","slug":"der-hcb-suedtirol-kann-den-ersten-matchpuck-nicht-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/der-hcb-suedtirol-kann-den-ersten-matchpuck-nicht-nutzen\/","title":{"rendered":"Der HCB S\u00fcdtirol kann den ersten Matchpuck nicht nutzen"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p>Am Freitagabend hat der HCB S\u00fcdtirol die erste Playoff-Niederlage kassiert. Nach sechs Siegen in Serie mussten sich die Wei\u00df-Roten im dritten Match der Halbfinal-Serie gegen Villach in der heimischen Eiswelle mit 1:5 geschlagen geben. Damit verk\u00fcrzte der VSV, der den ersten Saisonsieg in Bozen feierte, in der Serie auf 1:2. Die Foxes k\u00f6nnen am Sonntag in K\u00e4rnten mit einem Sieg aber immer noch vorzeitig alles klar machen und in der EBEL-Premierensaison den Einzug ins Finale in trockene T\u00fccher wickeln.<\/p>\n<p>Der HCB S\u00fcdtirol konnte vollz\u00e4hlig auflaufen, bei den G\u00e4sten fehlte der Langzeitverletzte Pretnar. Das Match begann gleich mit einer guten Chance f\u00fcr die Pokel-Truppe. In der ersten Spielminute drang Ziga Pance in das Angriffsdrittel der Villacher ein, doch sein Schuss aus zentraler Position ging dr\u00fcber. Es war ein kurzes Strohfeuer, denn danach neutralisierten sich die beiden Teams minutenlang. Erst in Spielminute sechs bekamen die mehr als 5300 Zuschauer in der Eiswelle einen Pass Santorellis auf Tomassoni in den Slot zu sehen, doch Bozens Nummer 27 schrammte Millimeter an der Scheibe vorbei.<\/p>\n<p>Im Gegenzug probierte es Bacher, doch der bis dahin besch\u00e4ftigungslose H\u00fcbl war auf dem Posten. Wenig sp\u00e4ter musste Bozens Kapit\u00e4n Alexander Egger auf die Strafbank. Jetzt rochen die G\u00e4ste Lunte. Und in der Tat: Nach 7.30 Minuten netzte Kapit\u00e4n Unterluggauer von der Blauen Linie ein. Und es kam f\u00fcr die Foxes noch dicker, denn nach 9.04 Minuten war Fraser zur Stelle und stellte auf 2:0. Aus dem Nichts hatten die bis dahin harmlosen Villacher einen komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung herausgeholt.<\/p>\n<p>Bozen hing kurz wie ein angeschlagener Boxer in den Seilen, zeigte jedoch die erwartete Reaktion. Denn Oberd\u00f6rfer und Schofield kreuzten in der zehnten Minute zwei Mal gef\u00e4hrlich vor Lamoureux auf, ohne jedoch ins Tor zu treffen. Als Pich\u00e8 nach 10.27 Minuten auf die Strafbank musste, wurden die \u00f6sterreichischen G\u00e4ste wieder gef\u00e4hrlich. Hunter hatte im zweiten Powerplay des Abends das 3:0 auf dem Stock, doch der Torerfolg blieb ihm verwehrt. Danach war wieder taktisches Studium angesagt, es blieb nach 20 Minuten bei der 2:0-F\u00fchrung f\u00fcr die Adler.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Lamoureux, die Villacher Lebensversicherung<\/strong><\/p>\n<p>Im zweiten Drittel spielten die Foxes sehr druckvoll. So hatte Schofield die Riesenchance auf den Anschlusstreffer, vergab im Duell mit Lamoureux aber (22.). Auf der Gegenseite musste H\u00fcbl bei zwei Chancen f\u00fcr Bacher, bzw. Mario Lamoureux eingreifen (24.). 60 Sekunden sp\u00e4ter hatten die Fans in der Bozner Eiswelle schon den Torjubel auf den Lippen, aber Lalibert\u00e8 blieb an Villachs Goalie h\u00e4ngen. Der anschlie\u00dfende Konter brachte Benjamin Petrik in aussichtsreiche Position, doch H\u00fcbl blockierte den Schuss.<\/p>\n<p>In der 28. Minute probierte es Nicoletti mit zwei Hammersch\u00fcssen von der Blauen Linie, zielte jedoch zu ungenau. Wenig sp\u00e4ter musste Lalibert\u00e8 f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox. Und Villach? Wieder extrem kaltschn\u00e4uzig. Ryan umkurvte das Bozner Geh\u00e4use, bediente den im Slot lauernden Hunter, der den Puck nur mehr \u00fcber die Linie stochern musste. 3:0 f\u00fcr den VSV nach 29.40 Minuten \u2013 die Vorentscheidung.<\/p>\n<p>Danach auch nach dem dritten Gegentreffer lie\u00dfen die Hausherren den Kopf nicht h\u00e4ngen, machten das Spiel und gaben Vollgas. Gander kreuzte in der 31. Minute alleine vor Lamoureux auf, doch Villachs Nummer \u201e1\u201c hypnotisierte den Angreifer aus Sterzing. Als Fraser f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox musste, zog Bozen im Powerplay alle Register. Doch Pich\u00e8, Str\u00f6mberg und neuerlich Pich\u00e8 verzogen. Postwendend h\u00e4tte Nageler das 4:0 erzielen k\u00f6nnen, war aber in einer Drei-gegen-Eins-Situation zu eigensinnig.<\/p>\n<p>Danach hatte Hughes auf Seiten der Villacher noch einmal eine gute M\u00f6glichkeit, blieb aber an H\u00fcbl h\u00e4ngen. In der 38. Minute vergab Esposito aus zentraler Position, ehe Pich\u00e8 eine Zwei-Minute-Strafe aufgebrummt bekam. Die f\u00fchrte dieses Mal zu einer super Chance f\u00fcr die Talferst\u00e4dter, doch Tomassoni fand in Lamoureux \u2013 der Villacher Lebensversicherung in diesem zweiten Drittel \u2013 seinen Meister.<\/p>\n<p><strong>Das Match bleibt interessant<\/strong><\/p>\n<p>Doch die \u00dcberzahlsituation ging auch in Schlussdrittel weiter und nach nur 19 Sekunden gab Eric Hunter dem Bozner Goalie Jaroslav H\u00fcbl zum vierten Mal das Nachsehen. Damit war das Match entschieden. In der 44. Minute nutzte Pewal einen Konter und erh\u00f6hte auf 5:0. Die Partie blieb aber unterhaltsam, denn nicht einmal 60 Sekunden sp\u00e4ter erzielte Lalibert\u00e8 den Anschlusstreffer. Er stand nach einer Abwehr von Lamoureux goldrichtig und stocherte den Puck ins Netz.<\/p>\n<p>Danach scheiterte Gander an Lamoureux (46.), ehe John Esposito den Puck dr\u00fcberjagte (48.). In der 49. Minute konnte sich H\u00fcbl bei einem Diagonalschuss von Nageler auszeichnen. In der Folge gab es zwei Powerplaysituation zu Gunsten der Hausherren und ein paar gute M\u00f6glichkeiten auf beiden Seiten (unter anderem ein Pfostenschuss der Wei\u00df-Roten), doch Tore fielen keine mehr. Es blieb beim 5:1-Sieg von Villach.<\/p>\n<p>Am Sonntag stehen sich der EC Villacher SV und der HCB S\u00fcdtirol im vierten Spiel der Halbfinalserie neuerlich gegen\u00fcber. Mit einem Sieg in der Stadthalle k\u00f6nnen die Foxes den Einzug in die Endspielserie perfekt machen. Der erste Finalist der EBEL-Saison steht \u00fcbrigens schon fest \u2013 es sind die \u201eBullen\u201c aus Salzburg, die am Freitagabend einen 3:0-Erfolg gegen Linz feierten.<\/p>\n<p><strong>HCB S\u00fcdtirol &#8211; EC Villacher SV 1:5 (0:2, 0:1, 1:2)<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>HCB S\u00fcdtirol:<\/strong><\/em> H\u00fcbl (Hell), Egger-Nicoletti, Pich\u00e8-Tomassoni, Oberdorfer-Charlebois; Sharp-Stromberg-Santorelli, Whitfield-Pance-Lalibert\u00e8, Bernard-Insam-Gander, Schofield-Zisser-Esposito.J, Esposito.A.<br \/>Coach: Tom Pokel<\/p>\n<p><em><strong>EC Villacher Sv:<\/strong><\/em> Lamoreux (Herzog), Altmann-Hotham, Jarrett-Unterluggauer, Bacher- Brunner,Goringer-Steiner; McBride-Fraser-Petrik, Ryan-Hunter-Hughes, Lamoreux.M-Pewal-Nageler, Peintner-Platzer-Rauchenwald.<br \/>Coach: Hannu J\u00e4rvenp\u00e4\u00e4<\/p>\n<p><em><strong>Schiedsrichter:<\/strong><\/em> Nikolic, Wahschaw, Nothegger, Smeibidlo<\/p>\n<p><em><strong>Tore:<\/strong><\/em> 0:1 Gerhard Unterluggauer (07.30 PP), 0:2\u00a0 Curtis Fraser (09.04), 0:3 Eric Hunter (29.40 PP), 0:4 Eric Hunter (40.19 PP), 0:5 Marco Pewal (43.35), 1:5 David Lalibert\u00e8 (44.27)<\/p>\n<p><em><strong>Zuschauer:<\/strong><\/em> 5366<\/p>\n<p>\u00a0<br \/><strong>Erste Bank Eishockeyliga, Halbfinale Spiel 3 (Freitag, 28. M\u00e4rz 2014)<\/strong><br \/>\u00a0<br \/><em><strong>HCB S\u00fcdtirol \u2013 EC Villacher SV 1:5 (0:2, 0:1, 1:2)<\/strong><\/em><br \/>Stand in der Serie (Best of five): 2:1 (2:1, 4:3 n.V., 1:5)<\/p>\n<p><em><strong>EC Red Bull Salzburg \u2013 EHC Liwest Black Wings Linz 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)<\/strong> <\/em><br \/>1:0 Mark Cullen (11.43), 2:0 Dominique Heinrich (45.10), 3:0 Andreas Kristler (46.45)<br \/>Stand in der Serie (Best of five): 3:0 (4:2, 3:2 n.V., 3:0) \u2013 <strong>Salzburg im Finale<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Am Freitagabend hat der HCB S\u00fcdtirol die erste Playoff-Niederlage kassiert. Nach sechs Siegen in Serie mussten sich die Wei\u00df-Roten im dritten Match der Halbfinal-Serie gegen Villach in der heimischen Eiswelle mit 1:5 geschlagen geben. Damit verk\u00fcrzte der VSV, der den ersten Saisonsieg in Bozen feierte, in der Serie auf 1:2. 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