{"id":3453,"date":"2014-04-06T18:41:51","date_gmt":"2014-04-06T18:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/ebel-der-hcb-wahnsinn-geht-weiter-42-sieg-in-der-eiswelle\/"},"modified":"2017-03-22T15:15:56","modified_gmt":"2017-03-22T14:15:56","slug":"ebel-der-hcb-wahnsinn-geht-weiter-42-sieg-in-der-eiswelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/ebel-der-hcb-wahnsinn-geht-weiter-42-sieg-in-der-eiswelle\/","title":{"rendered":"EBEL: Der HCB-Wahnsinn geht weiter! 4:2-Sieg in der Eiswelle"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zweites Finale, zweiter Sieg: Der HCB S\u00fcdtirol ist nach dem 4:2-Erfolg gegen Red Bull Salzburg vom Sonntag nur noch einen Schritt vom Sieg der EBEL entfernt &#8211; und das in seiner Premierensaison.<\/p>\n<p>Der HCB S\u00fcdtirol ist zwar die Mannschaft der Foxes, also der F\u00fcchse, aber die Wei\u00df-Roten sind eigentlich wie eine Katze \u2013 denn sie haben sieben Leben. Am Sonntagabend lagen die Talferst\u00e4dter zehn Minuten vor dem Ende 2:1 zur\u00fcck und das Match schien gelaufen, weil Salzburg in dieser Phase enorm stark agierte. Am Ende gewannen die Wei\u00df-Roten nach einem nicht mehr f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Kraftakt aber 4:2. Wie schon so oft in diesem Playoff sind sie nach einem R\u00fcckstand oder einem Gegentor noch st\u00e4rker zur\u00fcckgekommen.<\/p>\n<p><strong>Pance bringt den HCB in F\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Der HCB S\u00fcdtirol empfing den EHC Red Bull Salzburg vor 7200 Zuschauern in einer ausverkauften Eiswelle. Wie schon im Hinspiel standen die Foxes hinten sehr sicher und waren Herr in der neutralen Zone, weshalb die G\u00e4ste nicht gerade sehr viele Chancen erarbeiten konnten. Die Hausherren zerst\u00f6rten aber nicht nur die Angriffsbem\u00fchungen der Mozartst\u00e4dter, sie kamen in der Startphase selbst zu einigen guten M\u00f6glichkeiten, wie etwa durch Tomassoni und Whitfield.<\/p>\n<p>In der zehnten Minute musste H\u00fcbl entscheidend eingreifen, als er einen Schuss M\u00fchlsteins abwehrte. Danach probierten es auch Cullen und Keith, fanden im Bozner Goalie aber ihren Meister. Wenig sp\u00e4ter durften die Hausherren mit einem Mann mehr agieren \u2013 und sie nutzten die \u00dcberzahlsituation gleich aus. Lalibert\u00e8 passte den Puck von der rechten Seite knapp hinter dem Tor auf den am zweiten Pfosten lauerneden Ziga Pance, der sich nicht zwei Mal bitten lie\u00df und zum 1:0 einschob.<\/p>\n<p><strong>Salzburg schn\u00fcrt die Bozner ein<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt standen die G\u00e4ste, die das erste Match 1:6 verloren hatten, noch mehr unter Druck. Vor allem nach dem Seitenwechsel dominierten die Salzburger das Spiel. Dennoch schauten keine hochkar\u00e4tigen Torchancen f\u00fcr die \u201eBullen\u201c heraus, was an der hervorragenden Defensivarbeit der Pokel-Truppe lag. Ganz anders die Foxes, die in der 23. Minute mit einem R\u00fcckhand-Schuss von Insam Salzburg-Goalie Br\u00fcckler zu einer Glanztat zwangen. Kurz darauf probierte es John Esposito, ehe Pance das 2:0 auf dem Stock hatte, den Puck aber an die Torumrandung knallte. Salzburgs dickste Chance vergab Fabio Hofer, und zwar in der 38. Minute. Auch nach 40 Minuten blieb es bei der knappen F\u00fchrung f\u00fcr die S\u00fcdtiroler Gastgeber.<\/p>\n<p>Im dritten Drittel wollte es Salzburg wissen. Sofort probierte es N\u00f6dl mit einem Distanzschuss, den H\u00fcbl mit M\u00fche abwehren konnte, ehe es Raffl versuchte. Die Talferst\u00e4dter schafften es ihrerseits nicht, sich aus der Umklammerung der Mozartst\u00e4dter zu befreien und in der 47. Minute fiel der Ausgleich. Raffl mit einer musterg\u00fctigen Vorlage auf Milam, der H\u00fcbl mit einem Geschoss unter die Querlatte das Nachsehen gab. Die Foxes wirkten angeschlagen und es kam noch dicker, denn Raffl umkurvte die Bozner Hintermannschaft wie Slalomstangen und brachte die Salzburger erstmals in dieser Serie mit 2:1 in Front.<\/p>\n<p><strong>Bozen mit unglaublichem Kampfgeist<\/strong><\/p>\n<p>Bozen lag nun am Boden und das Match schien entschieden. Aber einmal mehr sollte man sich in der Pokel-Truppe t\u00e4uschen. Bozens Coach nahm eine Auszeit und stachelte seine Jungs noch einmal an. Wenig sp\u00e4ter erk\u00e4mpfte sich Schofield im Angriffsdrittel der G\u00e4ste die Scheibe, sah Insam vor Br\u00fcckler, und die Nummer \u201e8\u201c der Foxes netzte aus wenigen Metern Entfernung ein. Sp\u00e4testens ab diesem Zeitpunkt stand die Eiswelle Kopf und am Eis wurde Spektakel der Extraklasse eins geboten.<\/p>\n<p>Denn danach h\u00e4tte Sharp das 3:2 erzielen k\u00f6nnen, ehe Meckler und Heinrich zwei gute M\u00f6glichkeiten leichtfertig vertendelten. Auf der Gegenseite st\u00fcrmte Pance nach einem Fehler alleine auf Br\u00fcckler los, Boivin musste die Notbremse ziehen und bekam eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. Das \u201especial team\u201c der Hausherren lie\u00df sich diese Chance nicht entgehen. Egger bediente Sharp, der Br\u00fcckler (der bei einer Rettungsaktion den Stock verloren hatte) bezwang. 3:2 und die Eiswelle war zum dritten Mal an diesem Abend ein Tollhaus.<\/p>\n<p>Das war aber noch nicht alles. Denn Don Jackson nahm nach 56.39 Minuten den Goalie vom Eis, als Salzburg ohnehin mit einem Mann mehr h\u00e4tte agieren k\u00f6nnen. Zwar kesselten die Bullen nun die Foxes in deren Drittel ein, doch das hohe Risiko wurde bestraft, als der Puck aus der Zone kullerte, Whitfield die Verfolgung aufnahm, schneller als alle Salzburger war und die Scheibe \u00fcber die Linie bugsierte. Jetzt waren die W\u00fcrfel gefallen.<\/p>\n<p>In der Serie f\u00fchrt der HCB S\u00fcdtirol nach dem 6:1-Ausw\u00e4rtssieg und dem 4:2-Erfolg vom Sonntag 2:0. Es klingt alles wie ein M\u00e4rchen \u2013 aber es ist wahr. Den Foxes fehlt noch ein Sieg, um Historisches zu schaffen und die EBEL-Troph\u00e4e in die Talferstadt zu holen\u2026<\/p>\n<p><strong>HCB S\u00fcdtirol &#8211; EHC Red Bull Salzburg 4:2 (1:0, 0:0, 3:2)<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>HCB S\u00fcdtirol:<\/strong><\/em> H\u00fcbl (Hell), Egger-Nicoletti, Pich\u00e8-Tomassoni, Charlebois-Oberd\u00f6rfer, Miglioranzi; Sharp-Str\u00f6mberg-Santorelli, Whitfield-Pance-Lalibert\u00e8, Schofield-Insam-John Esposito, Bernard-Gander-Angelo Esposito, Wunderer<br \/>Coach: Tom Pokel\u00a0<\/p>\n<p><em><strong>EHC Red Bull Salzburg:<\/strong><\/em> Br\u00fcckler (Gracnar), Heinrich-Trattnig, Boivin-Milam, M\u00fchlstein-Fahey,\u00a0 Pallestrand-Bruckner; Roe-Meckler-Kristler, Komarek-Raffl-Latusa, Brophey-Cullen-Keith, N\u00f6dl-Motzko-Hofer.<br \/>Coach: Don Jackson\u00a0<\/p>\n<p><em><strong>Tore:<\/strong> <\/em>1:0 Ziga Pance (12.54), 1:1 Troy Milam (46.22), 1:2 Thomas Raffl (50.34), 2:2 Thomas Raffl (50.34), 3:2 MacGregor Sharp (56.24), 4:2 Trent Whitfield (58.21)<\/p>\n<p><strong>Stand in der Serie (Best of five): 2:0 (6:1, 4:2)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Zweites Finale, zweiter Sieg: Der HCB S\u00fcdtirol ist nach dem 4:2-Erfolg gegen Red Bull Salzburg vom Sonntag nur noch einen Schritt vom Sieg der EBEL entfernt &#8211; und das in seiner Premierensaison. 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