{"id":3457,"date":"2014-04-11T21:03:54","date_gmt":"2014-04-11T21:03:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/ebel-bozens-kampfgeist-wird-nicht-belohnt-salzburg-gleich-in-der-serie-aus\/"},"modified":"2017-03-22T15:16:00","modified_gmt":"2017-03-22T14:16:00","slug":"ebel-bozens-kampfgeist-wird-nicht-belohnt-salzburg-gleich-in-der-serie-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/ebel-bozens-kampfgeist-wird-nicht-belohnt-salzburg-gleich-in-der-serie-aus\/","title":{"rendered":"EBEL: Bozens Kampfgeist wird nicht belohnt \u2013 Salzburg gleich in der Serie aus"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der HCB S\u00fcdtirol hat am Freitag in der Eiswelle im vierten Spiel der EBEL-Final-Serie eine 3:5-Niederlage gegen den EHC Red Bull Salzburg bezogen. Die Foxes zeigten eine couragierte Leistung, doch die \u201eBullen\u201c waren in den entscheidenden Momenten den ber\u00fchmten Tick abgebr\u00fchter. Dank des Sieges glichen die Mozartst\u00e4dter in der Serie aus, am Sonntag kommt es in der Volksgarten Arena in Salzburg zum alles entscheidenden f\u00fcnften Spiel.<\/p>\n<p>Die Eiswelle war am Freitagabend mit 7200 Zuschauern ausverkauft, die Fans sorgten in der S\u00fcdtiroler Eishockey-Kathedrale f\u00fcr eine tolle Stimmung. Bei Bozen kehrte Stefan Zisser im vierten Block aufs Eis zur\u00fcck, wo er an der Seite von Bernard und Gander st\u00fcrmte. Angelo Esposito war hingegen Angreifer Nummer 13. Salzburg konnte ebenfalls vollz\u00e4hlig auflaufen.<\/p>\n<p>In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Mannschaften ab, sie suchten nach der z\u00fcndenden Idee, nach der L\u00fccke, um in F\u00fchrung gehen zu k\u00f6nnen. Die erste Chance hatte Salzburg mit Brophey nach zwei Minuten, postwendend h\u00e4tte Santorelli die Hausherren in F\u00fchrung bringen k\u00f6nnen \u2013 Br\u00fcckler war auf dem Posten.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste dicke M\u00f6glichkeit fand Str\u00f6mberg vor, der pl\u00f6tzlich alleine vor Salzburgs Goalie Br\u00fcckler aufkreuzte \u2013 doch der Schuss des finnischen Angreifers wurde geblockt. Bozen war bem\u00fcht das Spiel an sich zu rei\u00dfen, doch in F\u00fchrung gingen die Mozartst\u00e4dter. Dominique Heinrich probierte es in \u00dcberzahl von der Blauen Linie \u2013 schon zappelte der Puck iim Netz (10.27). Wenig sp\u00e4ter zog Boivin aus der Distanz ab, H\u00fcbl lie\u00df die Scheibe nur abprallen und Raffl bewies einmal mehr seinen exzellenten Torriecher (12.05). Coach Pokel nahm nun ein Timeout, um seinen Mannen aufzurichten und neu auf die Situation einzustellen. Und es zeigte Wirkung: In der Schlussphase des ersten Drittels kamen die Foxes zum Anschlusstreffer. Als Egger und Kristler auf der Strafbank sa\u00dfen kam der Puck im Salzburger Angriffsdrittel zu Str\u00f6mberg, der sich nicht zwei Mal bitten lie\u00df. Ein wichtiges Tor so kurz vor der Pause.<\/p>\n<p><strong>Bozen wird immer st\u00e4rker<\/strong><\/p>\n<p>Im Mitteldrittel wurde es vor H\u00fcbl gleich gef\u00e4hrlich, als Latusa aus kurzer Distanz abzog, aber Whitfield mit einem Diver den Puck abf\u00e4lschte. Auf der Gegenseite bediente Schofield seinen Mitspieler John Esposito, dieser verzog aber alleine vor Br\u00fcckler. Die Foxes kamen immer besser ins Spiel und wurden in der 29. Minute belohnt. Egger auf Gander, der sah, dass Br\u00fcckler am Boden lag. Der Angreifer mit der Nummer \u201c23\u201d umkurvte das Tor, zog ab und netzte zum 2:2 ein. Jetzt platzte es aus den mehr als 7000 Anh\u00e4ngern in der Eiswelle heraus.<\/p>\n<p>Salzburg zog sich in der Folge zur\u00fcck, aber die Mozartst\u00e4dter konnten immer wieder gef\u00e4hrlich vor dem Bozner Kasten auftauchen. Und als sie mit einem Mann mehr agierten, schlugen die Bullen zu. Str\u00f6mberg sa\u00df auf der Strafbank, der \u00f6sterreichische Meister lie\u00df die Scheibe schnell im Drittel der Bozner zirkulieren, Heinrich auf Komarek, der H\u00fcbl zum dritten Mal das Nachsehen gab (34.50). Wenig sp\u00e4ter h\u00e4tte Komarek das 4:2 erzielen k\u00f6nnen, brachte den Puck aber nicht im leeren Tor unter. Danach zog Santorelli ab, doch sein Geschoss flatterte knapp an Br\u00fcckler und am Geh\u00e4use vorbei (38.).<\/p>\n<p><strong>Garrett Roe versetzt den Foxes den Gnadensto\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Im Schlussdrittel hatten die Foxes gleich eine gute M\u00f6glichkeit, als Pance den Puck gef\u00e4hrlich in den Slot passte, doch Santorelli brachte seinen Stock nicht dahinter. Die Talferst\u00e4dter k\u00e4mpften in der Folge um jede Scheibe und konnten eine Unterzahlsituation (Egger sa\u00df in der K\u00fchlbox) schadlos \u00fcberstehen. Salzburg versuchte die Hausherren nun einzulullen und lie\u00df ihnen wenig Platz.<\/p>\n<p>Dann kam sie aber, die gro\u00dfe Chance um auszugleichen \u2013 und die Foxes nutzten sie kaltschn\u00e4uzig. Denn in doppelter \u00dcberzahl (Milam und Boivin in der K\u00fchlbox) kamen die Gastgeber zum 3:3. Egger bediente den am zweiten Pfosten lauernden Str\u00f6mberg, der nach 52.57 Minuten einnetzte. Die Freude der Foxes w\u00e4hrte aber nicht sehr lange. Knapp drei Minuten nach dem Ausgleich nutzte Garrett Roe eine Unachtsamkeit des italienischen Rekordmeisters und brachte Salzburg neuerlich in F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Schon drei Minuten vor dem Ende nahm Pokel seinen Goalie H\u00fcbl f\u00fcr einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die Bozner belagerten das Salzburger Drittel und kamen auch zu guten Abschl\u00fcssen, aber der Puck wollte nicht \u00fcber die Linie. Stattdessen entwischte Matthias Trattnig und machte mit dem 5:3 ins leere Tor alles klar. Nun kommt es am Sonntag in der Volksgarten Arena zum Alles-oder-Nichts-Spiel. Der Sieger ist EBEL-Meister. Soviel ist schon heute fix.\u00a0<\/p>\n<p><strong>HCB S\u00fcdtirol\u00a0&#8211; EHC Red Bull Salzburg 3:5 (1:2, 1:1, 1:2)<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>HCB S\u00fcdtirol:<\/strong><\/em> Hubl (Hell), Egger-Nicoletti, Pich\u00e8-Tomassoni, Charlebois-Oberdorfer, Miglioranzi; Sharp-Stromberg-Santorelli, Whitfield-Pance-Lalibert\u00e8, Schofield-Insam-John Esposito, Bernard-Gander-Zisser, Angelo Esposito<br \/>Coach: Tom Pokel<\/p>\n<p><em><strong>EHC Red Bull Salzburg:<\/strong><\/em> Br\u00fcckler (Gracnar), M\u00fchlstein -Milam, Heinrich-Fahey, Trattnig-Fahey, Pallestrang-Brucker; Roe-Meckler-Kristler, Komarek-Raffl-Latusa, Brophey-Cullen-Keith, Motzko-N\u00f6dl-Hofer.<br \/>Coach: Don Jackson<\/p>\n<p><em><strong>Schiedsrichter:<\/strong><\/em> Gebei, Warschaw (Hribar, Smeibidlo)<\/p>\n<p><em><strong>Tore:<\/strong> <\/em>0:1 Dominique Heinrich (10.27), 0:2 Thomas Raffl (12.05), 1:2 Kim Str\u00f6mberg (18.33), 2:2 Markus Gander (27.20), 2:3 Konstantin Komarek (34.50), 3:3 Kim Str\u00f6mberg (52.57), 3:4 Garrett Roe (55.57), 3:5 Michael Trattnig (59.38\/EN)<\/p>\n<p><em><strong>Powerplay:<\/strong><\/em>\u00a0 HCB S\u00fcdtirol (1\/4), Red Bull (2\/4)<\/p>\n<p><em><strong>Zuschauer:<\/strong><\/em> 7200 (ausverkauft)<\/p>\n<p><em><strong>Stand in der Serie (Best of five):<\/strong><\/em> HCB S\u00fcdtirol \u2013 EHC Red Bull Salzburg 2:2 (6:1, 4:2, 2:7, 3:5)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Der HCB S\u00fcdtirol hat am Freitag in der Eiswelle im vierten Spiel der EBEL-Final-Serie eine 3:5-Niederlage gegen den EHC Red Bull Salzburg bezogen. 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