{"id":3459,"date":"2014-04-14T14:15:27","date_gmt":"2014-04-14T14:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hcb.net\/der-hcb-suedtirol-ist-ebel-meister\/"},"modified":"2017-03-22T15:16:02","modified_gmt":"2017-03-22T14:16:02","slug":"der-hcb-suedtirol-ist-ebel-meister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hcb.net\/de\/der-hcb-suedtirol-ist-ebel-meister\/","title":{"rendered":"Der HCB S\u00fcdtirol ist Ebel-Meister"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der HCB S\u00fcdtirol hat am Sonntag, 13. April ein St\u00fcck Eishockeygeschichte geschrieben. Die Foxes setzten sich im f\u00fcnften und entscheidenden EBEL-Finale 3:2 nach Verl\u00e4ngerung gegen den EHC Red Bull Salzburg durch. Den Siegtreffer f\u00fcr den 19-fachen italienischen Meister erzielte Ziga Pance, nachdem Jaroslav H\u00fcbl die Bozner mit unz\u00e4hligen Glanzparaden zuvor im Spiel gehalten hatte. Der HCB S\u00fcdtirol ist der erste Liganeuling und der erste internationale Klub, der die 18 Kilogramm schwere EBEL-Troph\u00e4e gewinnen konnte. Sie wird nun ein Jahr lang s\u00fcdlich der Alpen im Troph\u00e4enschrank stehen.<\/p>\n<p>Der HCB S\u00fcdtirol musste im alles entscheidenden Finale gegen den EHC Red Bull Salzburg auf Hannes Oberd\u00f6rfer verzichten, der am Montag am Schulterblatt operiert wird. Seinen Platz nahm Enrico Miglioranzi ein. Bei den \u201eBullen\u201c fehlte Matthew Keith. In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams noch auf Augenh\u00f6he. Nach einem Fehler von Esposito probierte es Kristler aus kurzer Distanz, doch H\u00fcbl war auf dem Posten (3.). Kristler musste nur Sekunden sp\u00e4ter verletzt vom Eis, sollte aber gegen Mitte des ersten Drittels wieder zur\u00fcckkehren, ehe er sich danach nochmal verletzte und abermals in die Kabinen verabschiedete.<\/p>\n<p>In der vierten Minute hatte Br\u00fcckler mit einem Tomassoni-Hammer mehr M\u00fche als ihm lieb war. Dieser Schuss war wohl so etwas wie ein Weckruf f\u00fcr die Salzburger, die danach das Heft in die Hand nahmen und die Foxes \u00fcber weite Strecken im eigenen Drittel einschn\u00fcrten. Das hatte auch damit zu tun, dass der HCB S\u00fcdtirol insgesamt vier Zeitstrafen aufgebrummt (Gander, Nicoletti, Lalibert\u00e8 und Str\u00f6mberg) bekam. Drei Mal \u00fcberstanden die Wei\u00df-Roten das Unterzahlspiel im ersten Drittel zwar schadlos, aber schon beim ersten \u00dcberzahlspiel zu Gunten der Hausherren erzielte Meckler die F\u00fchrung (10.29). Er stand nach einem Fahey-Schuss goldrichtig und staubte ab.<\/p>\n<p><strong>Salzburg brennt ein Offensiv-Feuerwerk ab<\/strong><\/p>\n<p>Aber schon vor der verdienten F\u00fchrung hatten die Bullen Chancen im Minutentakt vergeben und auch danach lie\u00df die Jackson-Truppe mehrere M\u00f6glichkeiten liegen. Einmal hatte der tapfer k\u00e4mpfende H\u00fcbl auch das n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck, n\u00e4mlich als Motzko die Querlatte traf (13.). Die gef\u00e4hrlichste Aktion der Talferst\u00e4dter ereignete sich noch vor dem F\u00fchrungstreffer der Salzburger, als Str\u00f6mberg an einer scharfen Hereingabe von Charlebois nur um Zentimeter vorbeischrammte.<\/p>\n<p>Nach der ersten Pause kamen die G\u00e4ste aus S\u00fcdtirol wesentlich besser ins Spiel und lie\u00dfen vor H\u00fcbls Geh\u00e4use nur mehr sehr wenig zu. Auch in der Offensive kombinierten die Foxes nun munter drauf los und nach Sch\u00fcssen von Zisser (23.), bzw. Sharp (25.\/in Unterzahl) durften sich die Bozner \u00fcber den Ausgleich freuen. Im Powerplay (Fahey sa\u00df in der K\u00fchlbox) lie\u00df Pich\u00e8 mit seinem 13. Saisontor Br\u00fcckler im Tor der Salzburger keine Chance (26.27). Die Freude der Foxes w\u00e4hrte aber gerade einmal zweieinhalb Minuten. Als Charlebois drau\u00dfen schmorte, zog Fahey ab, der Schuss wurde noch leicht von einem Bozner Spieler abgef\u00e4lscht (28.57) und es stand 2:1 f\u00fcr Salzburg.<\/p>\n<p><strong>Bozen nach der Pause immer st\u00e4rker<\/strong><\/p>\n<p>Beide Teams begegneten sich nun mit offenem Visier und es gab Chancen h\u00fcben wie dr\u00fcben, wobei die S\u00fcdtiroler in diesem zweiten Spielabschnitt die besseren M\u00f6glichkeiten hatten, zum Beispiel mit Sch\u00fcssen von Santorelli und Str\u00f6mberg. Und wieder im Powerplay, dieses Mal sogar in doppelter \u00dcberzahl (Brophey und Trattnig out), schlug die Pokel-Truppe zu. Dieses Mal netzte Sharp ein, der nach einem Santorelli-Schuss den Puck aus k\u00fcrzester Distanz \u00fcber die Linie dr\u00fcckte. Es war der neunte Playoff-Treffer f\u00fcr den Center der ersten Linie. In der Schlussphase des zweiten Drittels dann wieder die Mozartst\u00e4dter mit mehr Spielanteilen, aber Sch\u00fcsse von Roe und Latusa flogen an H\u00fcbls Kasten vorbei.<\/p>\n<p><strong>H\u00fcbl ist Bozens Lebensversicherung<\/strong><\/p>\n<p>Im Schlussdrittel war zun\u00e4chst Bozen die aktivere Mannschaft und unterband das Spiel der Salzburger schon in deren Drittel. So richtig klare Torchancen ergaben sich f\u00fcr die Foxes aber nicht. Die besten Gelegenheiten hatte dann aber Salzburg und zwar in den letzten sechs Minuten, als die Hausherren immer st\u00e4rker wurden und auf den Siegtreffer dr\u00fcckten. So vergab Motzko alleinstehend vor H\u00fcbl zwei M\u00f6glichkeiten (55.). Dann h\u00e4mmerte Trattnig den Puck an die Querlatte, bevor Latusa nach einem Alleingang an H\u00fcbl h\u00e4ngenblieb. Nun nahm Pokel ein Timeout, um den Rhythmus der Salzburger zu brechen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>1.19 Minuten vor Schluss musste Matthias Trattnig zur Notbremse greifen und Str\u00f6mberg aufhalten. Der Salzburger Kapit\u00e4n bekam eine Zwei-Minuten-Strafe. Nun nahm auch Don Jackson eine Auszeit und das erfolgreich, denn der HCB konnte das Powerplay nicht nutzen. Es blieb beim 2:2, damit ging es in die Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p><strong>Ziga Pance schie\u00dft den HCB S\u00fcdtirol ins Paradies<\/strong><\/p>\n<p>Dort konnten die Wei\u00df-Roten 41 Sekunden mit einem Mann mehr agieren. Doch diese kurze \u00dcberzahlsituation brachte nichts ein. Danach vergaben die Salzburger mehrere Hochkar\u00e4ter, und zwar mit Raffl, Hofer, N\u00f6dl und Meckler. Nach diesem Sturm der Mozartst\u00e4dter zog Pich\u00e8 aus der Distanz ab, ehe Bernard eine M\u00f6glichkeit hatte. Beide Chancen brachten nichts ein. Danach vergab Ziga Pance eine Zwei-gegen-Eins-Situation, indem sein Pass nicht zum mitgelaufenen Spieler kam. Doch diesen Fehler werden ihm alle Fans und sein Coach Tom Pokel zwei Minuten sp\u00e4ter verziehen haben, als er aus dem Nichts den 3:2-Siegtreffer erzielte. Nach 71.27 Minuten war der Meistertitel kurz vor 21 Uhr in trockene T\u00fccher gewickelt. Ein historischer Erfolg f\u00fcr den HCB, f\u00fcr die Stadt Bozen, f\u00fcr S\u00fcdtirol und das heimische Eishockey.\u00a0<\/p>\n<p><strong>EHC Red Bull Salzburg &#8211; HCB S\u00fcdtirol 2:3 n.V. (1:0, 1:2, 0:0, 0:1)<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>EHC Red Bull Salzburg:<\/strong><\/em> Br\u00fcckler (Gracnar), M\u00fchlstein-Milam, Heinrich-Fahey, Trattnig-Fahey, Pallestrang-Brucker; Roe-Meckler-Kristler, Komarek-Raffl-Latusa, Brophey-Cullen-Motzko, N\u00f6dl-Hofer-Brucker.<br \/>Coach: Don Jackson<\/p>\n<p><em><strong>HCB S\u00fcdtirol:<\/strong><\/em> H\u00fcbl (Hell), Egger-Nicoletti, Pich\u00e8-Tomassoni, Charlebois-Miglioranzi; Sharp-Str\u00f6mberg-Santorelli, Whitfield-Pance-Lalibert\u00e8, Schofield-Insam-John Esposito, Bernard-Gander-Zisser, Angelo Esposito<br \/>Coach: Tom Pokel<\/p>\n<p><em><strong>Schiedsrichter<\/strong><\/em>: Gebei, Warschaw (Hribar, Rakovic)<\/p>\n<p><em><strong>Tore:<\/strong> <\/em>1:0 Dave Meckler (10.29\/PP), 1:1 Sebastien Pich\u00e8 (26.27\/PP), 2:1 Brian Fahey (28.57\/PP), 2:2 MacGregor Sharp (34.26\/PP2), 2:3 Ziga Pance (71.27)<\/p>\n<p><em><strong>Zus<\/strong><strong>chauer:<\/strong><\/em> 3200 (ausverkauft)<\/p>\n<p><strong>Endstand in der Serie (Best of five):<\/strong> 2:3 (1:6, 2:4, 7:2, 5:3, 2:3 n.V.)<br \/>Der HCB S\u00fcdtirol gewinnt die EBEL!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Der HCB S\u00fcdtirol hat am Sonntag, 13. 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