Der HC Bozen reist nach Ljubljana, um um die Spitzenplätze in der Tabelle zu kämpfen

Die Rückkehr aus der Olympiapause hat dem HCB Südtirol Alperia ein Lächeln ins Gesicht gezaubert: Dank der Siege gegen Graz 99ers und Fehérvár AV19 wurde die Serie auf drei aufeinanderfolgende Erfolge ausgebaut und sechs äußerst wichtige Punkte für den Endspurt der Regular Season gesammelt. Heute sind die Weiß-Roten nach Ljubljana aufgebrochen, wo morgen – um 19:15 Uhr, landesweit live auf DAZN – das Spitzenspiel gegen HK Olimpija Ljubljana stattfindet. Die beiden Mannschaften trennen in der Tabelle nur vier Punkte: Die Südtiroler liegen auf Platz vier, die Slowenen auf Platz fünf.

Die Ausgangslage
Es fehlen nur noch drei Spiele bis zum Ende der Regular Season: Neben dem Match in Ljubljana trifft Bozen am Freitag zuhause auf den EC KAC und am Sonntag schließlich in Feldkirch auf die Pioneers Vorarlberg. Der erste und zweite Platz, derzeit von KAC (94 Punkte) und Graz (93) belegt, scheinen inzwischen zu weit entfernt, doch Rang drei ist noch in Reichweite: EC Red Bull Salzburg (87) hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Foxes (86), die zudem ein Spiel weniger als die Red Bulls absolviert haben. Gleichzeitig gilt es, auf die Verfolger zu achten: Olimpija (82 und ein Spiel mehr) sowie HC Pustertal Wölfe (79). Das erste Ziel ist die Top-4, die im ersten Playoff-Durchgang Heimrecht garantieren würde; der dritte Platz würde zusätzlich die Wahl zwischen zwei verbleibenden Gegnern beim Pick ermöglichen.

Die Foxes
Mit neun erzielten und nur zwei kassierten Toren in den letzten beiden Spielen haben die Weiß-Roten gezeigt, dass sie Energie und Selbstvertrauen zurückgewonnen haben – ein wichtiger moralischer Schub für die heiße Phase der Saison. Besonders Sam Harvey präsentierte sich in Topform, holte gegen Graz sein viertes Shutout der Saison und beendete die Partie gegen Fehérvár mit einer Fangquote von 94,7 %.

Trainer Doug Shedden muss jedoch mit mehreren Ausfällen umgehen. Matt Bradley befindet sich nach seiner Verletzung mit der Nationalmannschaft in der Reha und wird erst zu den Playoffs zurückerwartet; Mark Barberio ist wieder ins Training eingestiegen und wird in Ljubljana fehlen, könnte aber am Wochenende wieder einsatzbereit sein; auch Daniel Mantenuto fällt vorsorglich aus, nachdem er gegen Fehérvár angeschlagen vom Eis ging; außerdem bleibt Chris Gibson aufgrund einer Grippe in Bozen.

Olimpija
Die Slowenen gehören seit September zu den stärksten Teams der Liga. Nach einer bedeutenden Sommer-Transferperiode glänzt Olimpija vor allem offensiv: Mit 171 erzielten Toren stellen die „Drachen“ die beste Offensive der Liga, knapp vor Bozen mit 161 Treffern. In Ljubljana wird jedoch noch an der defensiven Stabilität gearbeitet – mit 131 Gegentoren stellt man die schwächste Abwehr der Top Sechs.

Die Mannschaft von Trainer Ben Cooper kann auf zwei der gefährlichsten Spieler der gesamten Liga zählen: den Stürmer Nicolai Meyer, der mit 57 Punkten (20 Tore, 37 Assists) die Scorerliste anführt, sowie den punktbesten Verteidiger T. J. Brennan (21 Tore, 30 Assists).

Nach fünf Siegen in Serie vor der Pause kehrte Olimpija mit zwei weiteren Erfolgen gegen Vienna Capitals (7:5) und Black Wings Linz (1:2 nach Verlängerung) aufs Eis zurück, unterbrochen nur von einer 0:2-Niederlage gegen den KAC. In den drei bisherigen Saisonduellen gab es ausschließlich Heimsiege: Die Foxes gewannen in der Sparkasse Arena am 5. Oktober (4:2) und am 26. Dezember (4:1), während sich die Slowenen am 14. November in der Hala Tivoli mit 4:1 durchsetzten.

 

Mittwoch, 25. Februar, 19:15 Uhr – Hala Tivoli, Ljubljana – Live on DAZN Italia
HK Olimpija Ljubljana vs HCB Südtirol Alperia

Schiedsrichter: Nikolic M., Ofner / Nothegger, Zgonc

 

Die Tabelle

  Team GP PTS
1. EC KAC 45 94
2. Moser Medical Graz99ers 45 93
3. EC Red Bull Salzburg 46 87
4. HCB Südtirol Alperia 45 86
5. HK Olimpija Ljubljana 46 82
6. HC Falkensteiner Pustertal 45 79
7. Vienna Capitals 45 64
8. EC iDM Wärmepumpen VSV 46 63
9. Steinbach Black Wings Linz 46 59
10. Hydro Fehervar AV19 45 57
11. FTC-Telekom 46 56
12. Pioneers Vorarlberg 45 39
13. HC TIWAG Innsbruck 45 26