Nach einem mit einem Lächeln beendeten Jahreswechsel dank des Auswärtssiegs beim KAC schärft der HCB Südtirol Alperia die Klingen für das Spiel, das ganz Südtirol elektrisiert: Morgen, Samstag, den 3. Januar, um 19:45 Uhr steigt in der Intercable Arena in Bruneck das 201. Derby der Geschichte gegen den HC Falkensteiner Pustertal, das dritte der laufenden Saison.
Ein Duell, bei dem auch drei wichtige Punkte für die Tabelle auf dem Spiel stehen, da Weiß-Rote und Schwarz-Gelbe nur drei Punkte trennen. Die Foxes haben dank vier Siegen in Folge – fünf in den letzten sechs Spielen – in der Tabelle Boden gutgemacht und liegen nun mit 60 Punkten auf dem vierten Platz, einen Punkt hinter Salzburg (Dritter mit zwei Spielen mehr) und einen Punkt vor Olimpija (Vierter mit drei Spielen mehr). Pustertal rangiert hingegen mit 57 Punkten auf dem sechsten Platz.
Das Derby wird live im Pay-per-View-Stream auf der Plattform Sporteurope.tv übertragen.
Die Wölfe
Nach einem goldgepflasterten Saisonstart sind die Schwarz-Gelben seit Anfang Dezember erstmals ins Stolpern geraten. In den letzten neun Spielen kassierten sie sechs Niederlagen, die letzten beiden in Folge gegen Graz und dann gestern überraschend nach Penaltyschießen gegen Vorarlberg vor heimischem Publikum. Unabhängig von den Ergebnissen bleibt die Mannschaft aus dem Pustertal jedoch ein Team, das für Großes gebaut ist und um die Spitzenplätze der Tabelle mitkämpfen kann. Das zeigen vor allem die Offensivzahlen: drittbester Angriff der Liga (113 erzielte Tore) und viertbestes Powerplay (22,2 %). Die Defensive ist hingegen die zweitschlechteste der Top Six mit 88 Gegentoren – genau an diesem Punkt arbeitet Coach Jaspers, ebenso wie an der Leistung von Eddie Pasquale, der seine derzeit auf 90,5 % gesunkene Fangquote steigern möchte.
Die Intercable Arena, seit mehreren Wochen ausverkauft, verspricht eine kochende Atmosphäre: Vor eigenem Publikum haben die Wölfe bereits das erste Saisonduell für sich entschieden, ein 5:3-Sieg am 10. Oktober. Die Foxes revanchierten sich jedoch eindrucksvoll mit einem klaren 9:1 in der Sparkasse Arena nur 20 Tage später. Ein Ergebnis, das das morgige Spiel noch brisanter macht – mit den Schwarz-Gelben auf Rache aus.
Die Foxes
Die Verpflichtung von Coach Shedden hat der weiß-roten Mannschaft neuen Schwung verliehen. Unter dem Kanadier an der Bande gewann Bozen fünf der letzten sechs Spiele und zeigte sowohl sein offensives Potenzial als auch eine wiedergefundene defensive Stabilität. In den letzten vier Partien gegen Olimpija, Villach, Vorarlberg und den KAC ließen die Foxes lediglich drei Gegentore zu. Gegen die Pioneers gelang Chris Gibson ein Shutout, und auch Sam Harvey weist stark steigende Statistiken auf: 95 % gegen Ljubljana, 97 % gegen den VSV und 96 % gestern in Klagenfurt sind Quoten auf höchstem Niveau, die den Gesamtschnitt des kanadischen Goalies – voraussichtlicher Starter morgen – auf 91 % anheben.
Im Kader fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Vallini und Barberio. Fraglich ist der Einsatz von Kapitän Daniel Frank, der morgen Vormittag erneut untersucht wird, um zu entscheiden, ob er spielen kann.
Am Montag kommt Salzburg
Nach dem Derby bereitet sich Bozen auf das erste Heimspiel des Jahres 2026 vor. Das Topspiel gegen den EC Red Bull Salzburg ist für Montag, den 5. Januar, um 19:45 Uhr angesetzt. Die Tickets sind bereits online erhältlich, die Kassen öffnen am Spieltag von 13:00 bis 14:30 Uhr sowie ab 17:45 Uhr.
Samstag, 3. Januar, 19:45 Uhr – Intercable Arena, Bruneck – Live on Sporteurope.tv
HC Falkensteiner Pustertal vs HCB Südtirol Alperia
Schiedsrichter: Ofner, Sternat / Fleischmann, Weiss
Die Tabelle
| Team | GP | PTS | |
| 1. | EC KAC | 33 | 68 |
| 2. | Moser Medical Graz99ers | 32 | 67 |
| 3. | EC Red Bull Salzburg | 33 | 61 |
| 4. | HCB Südtirol Alperia | 31 | 60 |
| 5. | Olimpija Ljubljana | 34 | 59 |
| 6. | HC Falkensteiner Pustertal | 32 | 57 |
| 7. | EC iDM Wärmepumpen VSV | 31 | 42 |
| 8. | Vienna Capitals | 32 | 42 |
| 9. | Hydro Fehervar AV19 | 32 | 42 |
| 10. | Steinbach Black Wings Linz | 33 | 41 |
| 11. | FTC-Telekom | 32 | 41 |
| 12. | Pioneers Vorarlberg | 32 | 28 |
| 13. | HC TIWAG Innsbruck | 33 | 22 |