Tour de Force vor der Meisterschaftspause – Drei Spiele innerhalb von vier Tagen für die Foxes

Foto: © HCB/Vanna Antonello

Auf den HCB Südtirol Alperia wartet eine intensive Woche mit drei Spielen in vier Tagen, bevor es in die internationale Meisterschaftspause geht. Die Weißroten sind momentan das formstärkste Team in der Erste Bank Eishockey Liga, denn sie kommen aus vier Siegen in Folge und haben in den letzten sechs Spielen immer gepunktet.

Die „Tour de Force” beginnt mit dem Spiel von Donnerstag, 31. Oktober, in der Bozner Eiswelle gegen den EC Panaceo VSV (19,45 Uhr). Dieses Big Match ist zugleich auch ein direktes Duell mit einem Tabellennachbar, denn die Kärntner haben zwei Punkte mehr auf dem Konto und liegen auf dem vierten Tabellenrang. Bozen hingegen befindet auf Platz acht, hat aber im Vergleich zu allen anderen Mannschaften einige Spiele weniger ausgetragen. Bernard & Co. brennen förmlich auf Revanche, ging doch das Match vom zweiten Spieltag in der Stadthalle von Villach mit 7:2 verloren. Die Österreicher ihrerseits möchten endlich aus der kleinen Formkrise herauskommen, denn sie haben von den letzten sieben Spielen nur zwei siegreich beendet.

In dieser Begegnung stehen sich das zweitbeste Powerplay der Liga (Villach mit 24,4%) und das zweitbeste Penalty Killing (Bozen mit 86,5%) gegenüber. In der Punkteliste der Scharfschützen führt auf Bozner Seite Sebastien Sylvestre mit 11 Punkten (6+5) und bei Villach der Ex-Bozner Jerry Pollastrone mit 12 Punkten (5+7). Bei den Torhütern stehen sich Leland Irving (90,9% und mit einer erheblichen Steigerung auf 94,1% aus den letzten 7 Spielen) und Brandon Maxwell (91,4%) gegenüber.

Coach Clayton Beddoes wartet auf gute Nachrichten aus der „Krankenstation”: sicher nicht mit dabei sein wird Dan Catenacci, der nach seiner Knieverletzung mit der Rehabilitation bereits begonnen hat. Ein Fragezeichen steht auch hinter Jamie Arniel, der einen Schlag erhalten hat und sich auf dem Weg der Besserung befindet, sein eventueller Einsatz wird aber erst Donnerstag früh entschieden.

Es gibt aber keine Verschnaufpause, denn bereits am Freitag startet der weißrote Vereinsbus in Richtung Tschechische Republik, wo am Samstag, 2. November, das Spiel gegen den HC Orli Znojmo (17,30 Uhr) stattfindet. Im einzigen Aufeinandertreffen in dieser Saison schossen die Foxes die Tschechen in der Eiswelle mit 9:0 ab: nach diesem Ausrutscher gewann das Team von Coach Frycer in der letzten Runde mit 9:3 gegen Innsbruck und befindet sich momentan mit 19 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, hat aber zwei Spiele mehr als der HCB ausgetragen.

Tags darauf, am Sonntag 3. November, mit Spielbeginn um 17,30 Uhr trifft die Mannschaft von Coach Beddoes auf die spusu Vienna Capitals (Direktübertragung auf Video33). Der Vizemeister der Erste Bank Eishockey Liga hat den zweiten Tabellenrang inne und ist daher erster Verfolger von Leader Salzburg: nach dem Ausscheiden aus der Champions Hockey League können sich die Cracks von Coach Dave Cameron ganz auf die Meisterschaft konzentrieren und haben vier von den letzten fünf Spielen gewonnen. Vor dem Match gegen Bozen treffen die Wiener am Freitag abends in Linz auf die Black Wings.

Nach dieser Dreier-Serie folgt die internationale Meisterschaftspause und der Spielbetrieb beginnt wieder am 12. November mit dem Derby in der Eiswelle zwischen Bozen und Innsbruck. In der Euro Ice Hockey Challenge, die vom 9. bis 10. November in Danzig (Polen) stattfindet, trifft die italienische Nationalmannschaft unter Trainer Clayton Beddoes auf Ungarn, Polen und Japan. Von den Weißroten wurden Ivan Tauferer, Daniel Glira, Anthony Bardaro, Marco Insam, Ivan Deluca, Luca Frigo und Viktor Schweitzer einberufen.

 

Donnerstag, 31. Oktober, um 19,45 Uhr (Eiswelle, Bozen)
HCB Südtirol Alperia vs EC Panaceo VSV

Samstag, 2. November, um 17,30 Uhr (Nevoga Arena, Znojmo)
HC Orli Znojmo vs HCB Südtirol Alperia

Sonntag, 3. November, um 17,30 Uhr (Erste Bank Arena, Vienna) – Live auf Video33
spusu Vienna Capitals vs HCB Südtirol Alperia

Die Tabelle

Team GP PTS
1. EC Red Bull Salzburg 13 29
2. spusu Vienna Capitals 13 26
3. EC KAC 13 24
4. EC Panaceo VSV 12 20
5. Black Wings Linz 12 19
6. HC Orli Znojmo 13 19
7. Hydro Fehervar AV19 14 19
8. HC Bozen 11 18
9. Graz99ers 13 18
10. HC TWK Innsbruck 14 15
11. Dornbirn Bulldogs 12 3